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Aktuelle - Kinderarche

Aktuelle - Kinderarche

Lichterglanz - Aktion

 

Aktuelles

Benefizveranstaltung in Schwabach

Samstag, 13. Dezember 2014 - Zöllnertorstraße 5, Schwabach
15 Uhr Benefizkonzert und Lesung mit Rockin' Blues Project
16 Uhr Adventsspirale in den Felsengängen

Helfen mit Herz und Hand

Seit mehreren Jahren beteiligen sich die Patchworkgruppe vhs Stadt Roth, der Handarbeitstreff sowie zahlreiche Kunden des Stoffladens und der Handarbeitsstube in der Kugelbühlstraße am internationalen Tag der Handarbeit. Mit ihren in liebevoller Handarbeit hergestellten Kunstwerken unterstützen die fleißigen Strickerinnen Menschen in Not.

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Überflutungen in Bosnien - Bericht Juli 2014

Liebe Vereinsmitglieder und Unterstützer,
die vergangenen Wochen standen im Zeichen der Sammelaktionen für die Flutopfer in Bosnien und Herzegowina. Unserem Spendenaufruf folgten viele Bürger aus dem Landkreis Roth und Schwabach. Dabei kam einiges zusammen: Haushaltswäsche und andere gut erhaltene oder zum Teil sogar neue Textilien, Schuhe, Hygieneartikel. Wir erhielten auch einige Geldspenden. Der erste Lkw mit Hilfsgütern traf vor ein paar Tagen in Sarajevo ein. Die Kinderarche-Mitarbeiter sortierten die Sachspenden und fingen umgehend mit der Verteilung an die Betroffenen an. Auch zwei Trocknungsgeräte waren an Bord, die demnächst zum Einsatz kommen werden .

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Spender und Unterstützer!

Vom 29. Juni bis 5. Juli war ich in Bosnien unterwegs. Am 1. Juli besuchte ich Maglaj, eine der am schlimmsten betroffenen Städte, in der Herz und Hand bereits Hilfe geleistet hatte. Es ist schon schrecklich genug, sich Bilder in der Zeitung oder im Fernsehen anzuschauen oder über Einzelschicksale zu lesen und zu erfahren. Es ist aber etwas ganz anderes, das alles persönlich vor Ort zu erleben. Ich war zutiefst betroffen. Die Gesamtlage in Bosnien ist sehr schwierig: Armut und Hoffnungslosigkeit beherrschen alles. Der Staat bzw. die Regierung bemühen sich den Flutopfern zu helfen, ihre Möglichkeiten sind jedoch sehr beschränkt. Das verheerende Hochwasser hat vielen Menschen, die sich seit Jahren am Rande der Existenz befanden, den letzten Stoß versetzt.

Die Stadt Maglaj sieht fürchterlich aus. Die Einwohner haben getan, was sie aus eigener Kraft tun konnten: Sie haben den Müll aus ihren Häusern und Gärten beseitigt und alles – so gut es eben ging – saubergemacht. Ohne fremde Hilfe kommen die meisten jedoch nicht weiter.

In Maglaj habe ich die Familie Hačimić besucht: Vater Galib (1930) und Sohn Mirsad (1966). Die beiden haben bis zur Flutkatastrophe in einem kleinen, alten Haus gewohnt. Mirsad ist krank, er leidet an einer schweren Form der Epilepsie. Sein alter Vater kümmert sich um ihn. Am 14. Mai wurde ihr Haus komplett überflutet. Im Erdgeschoss reichte das Wasser fast bis an die Decke. Die zwei konnten sich im letzten Moment in den ersten Stock retten. Dort mussten sie dann zwei Tage ausharren – ohne Essen, Medikamente und sanitäre Anlagen – bis sie am 16. Mai endlich mit einem Boot evakuiert wurden. Die Retter und Helfer hatten große Schwierigkeiten mit ihren Booten, die allesamt Propeller unter der Wasseroberfläche haben. Mit diesen blieben sie an Zäunen und anderen Hindernissen hängen und kamen nur mühsam und sehr langsam vorwärts.

Seit dem 16. Mai wohnen Galib und Mirsad Hačimić bei Galibs Tochter und ihrer Familie (sie hat einen Mann und zwei Kinder) in ihrer kleinen Wohnung im 3. Stock eines Mehrfamilien-hauses, das von den Wassermassen vers-chont blieb. Nachdem sich das Wasser zurückgezogen hatte, schafften sie es mit Hilfe von Angehörigen und Freunden, ihr Haus vom Müll und Matsch zu befreien, sauberzumachen und zu desinfizieren. Trotz alle dem verbreitet sich ein unerträglicher Gestank im und um das Haus. Für weitere Maßnahmen fehlt ihnen schlicht und einfach das Geld. Der Vater und der Sohn bekommen jeweils 300 bosnische Mark Rente im Monat (umgerechnet ca. 150 Euro pro Person). Von diesem Geld können sie sich nicht einmal genügend zu Essen kaufen, geschweige denn Medikamente, Kleidung usw. besorgen.

Vom Kinderarche-Team haben Galib und Mirsad bereits Lebensmittel, Hygieneartikel und Kleidung bekommen. Nun wäre es wichtig, das Haus wieder bewohnbar zu machen. Dazu werden die erwähnten Trocknungs- bzw. Entfeuchtungsgeräte eingesetzt, die etwa 3 bis 4 Wochen im Einsatz bleiben müssen. Bevor man diese Geräte benutzt, müsste das Mauerwerk vom Putz befreit werden. Es handelt sich hier um ein altes Haus, das sich jetzt in einem ziemlich schlechten Zustand befindet. Das größte Problem ist es, dass die Zwischendecke nicht aus Beton ist und einzustürzen droht.

Deshalb ist es unumgänglich, Fachleute zu engagieren, die diese Sanierungsarbeiten verrichten sollten. Unser Wunsch ist es, genügend Spenden zu sammeln um diese Arbeiten zu ermöglichen. Ideal wäre es, wenn das Haus im Laufe des Sommers renoviert werden und die Familie wieder einziehen könnte .

Kurz vor meiner Bosnien-Reise erreichte mich eine Nachricht von Frau Heidi Bär. Sie hatte in der Zeitung über unsere Hilfsaktion gelesen und nahm daraufhin Kontakt mit mir auf. Frau Bär leitet den Asylhelferkreis in Rohr, wo zur Zeit auch eine Familie (zwei Erwachsene und vier Kinder) aus Bosnien lebt. Sie bat mich um Unterstützung für die weiteren drei Kinder der Familie, die sich immer noch in der Kleinstadt Kakanj im Zentralbosnien aufhalten und vom Hochwasser betroffen worden sind.

Ich besuchte die drei Jugendlichen im Alter von 16, 18 und 19 Jahren in ihrem Zuhause in einer Roma-Siedlung in Kakanj. Was ich dort gesehen habe ist kaum in Worte zu fassen. Die meisten Menschen hausen in winzigen baufälligen Häusern ohne sanitäre Anlagen, kaum jemand hat eine Arbeit. Jasmin B., der älteste Sohn der Familie, wohnt mit seinen zwei Geschwistern auf etwa 25 m2.

Früher lebten dort auch seine Eltern und weitere vier Geschwister, insgesamt neun Personen. Mit saisonalen Gelegenheitsjobs versuchen sich die Jugendlichen über Wasser zu halten. Die Siedlung hat das Hochwasser relativ gut überstanden, aber die Lage ist trotzdem sehr schlimm. Das Schicksal der drei jungen Leute aus der Familie B. hat mich zutiefst erschüttert. Mit Jasmin ging ich in den kleinen Lebensmittelladen um die Ecke und kaufte dort Obst, Süßigkeiten und Fruchtsäfte für die Kinder aus der Siedlung. Für Jasmin und seine Geschwister stellte ich einen Lebensmittelkorb zusammen. Außerdem bezahlte ich für sie im Voraus Brot und Milch für 30 Tage, damit in den kommenden Wochen wenigstens dieses Essen regelmäßig auf dem Tisch steht. Ich hoffe, dass wir demnächst noch mehr für Jasmin und seine Geschwister werden tun können.

Und zum Schluss noch eine ganz herzliche Einladung zum Benefizkonzert am Freitag, den 25. Juli 2014 ab 19 Uhr in Schwabach! Herz und Hand, Rockin' Blues Project und die Familie D'Ambra erwarten Sie im Innenhof in der Zöllnertorstraße 5. Im Rahmen des diesjährigen Bürgerfestes möchten sie / wir auch für die Flutopfer in Bosnien etwas Gutes tun. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

www.herzundhand.org www.roblupro.de www.facebook.com/saporischwabach

Roth / Schwabach, 10.07.2014
Damir Vrdoljak, 1. Vorsitzender

Bilder finden Sie in unserer Bildergalerie.

Überflutungen in Bosnien - Reisebericht Ende Mai 2014

Am 25. Mai 2014 haben unsere Kinderarche-Mitarbeiter die Region um die Stadt Maglaj (ca. 130 km nördlich von Sarajevo) besucht. Es handelt sich um eine Kleinstadt, deren Einwohner früher überwiegend in der Papierindustrie arbeiteten. Durch den Krieg und den darauffolgenden wirtschaftlichen Zusammenbruch verarmte die ganze Region sehr. Nun wurde sie von den verheerenden Überflutungen stark betroffen.

In Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation ORA International wurden Familienpakete gepackt (Hygieneartikel, Arbeitshandschuhe, Wasser, Lebensmittel, Haushaltswäsche, Kleidung), die unser Team mit dem Kinderarche-Bus nach Maglaj brachte.

Man kann schon sagen, dass Bosnier einiges gewohnt sind. Vor allem unsere Mitarbeiter hatten in den vergangenen Jahren (leider) sehr oft die Gelegenheit mit Armut und Not konfrontiert zu werden. Was sie bei Maglaj gesehen haben traf sie dennoch schwer. Wir zitieren: "Es sieht aus wie in dem Film The Day After". In den letzten Tagen haben wir alle viele Bilder aus den betroffenen Gebieten gesehen, aber die Wirklichkeit übertrifft alles. Sogar die erfahrenen Helfer konnten ihre Tränen und ihr Entsetzen nicht unterdrücken.

Das Wasser hat sich zurückgezogen und erst jetzt erkennt man das wahre Ausmaß der Katastrophe. Überall liegt Müll, alles ist mit Matsch bedeckt. Einige Gegenden sind gar nicht mehr wieder zu erkennen. Es gibt noch keine Geschäfte oder Firmen, die ihre Arbeit aufnehmen können. Die Menschen versuchen ihre Wohnungen, Läden und Lokale sauberzumachen. Sehr viele "Katastrophentouristen" und "-fotografen" sind unterwegs. Die Einheimischen fühlen sich von ihnen zum Teil belästigt und ausgenutzt.

Unser Team machte zuerst einen Stopp im Dorf Topčić Polje. Dieses Dorf ist mit grauem Matsch und Kies bedeckt, viele Häuser wurden durch die Überflutung und die Erdrutsche vollkommen zerstört. Dort überbrachten unsere Mitarbeiter einige Hilfspakete an die Familien, die sie angetroffen haben. Danach fuhren sie nach Maglaj weiter und machten Halt in der Nähe des komplett demolierten Schulgebäudes. Das Mehrfamilienhaus, das sich daneben befindet, wurde bis zum zweiten Stock überschwemmt. Man kann kaum aus dem Auto aussteigen, denn überall liegen Holzreste, Abfall und Matsch. Die Hausbewohner verhielten sich sehr ruhig, sie wirkten bedrückt und fast apathisch. Unseren Mitarbeitern gegenüber waren sie höflich und dankbar, während der Verteilung gab es kein Gedränge und keine üblichen Streitereien.

Diese Menschen brauchen wirklich alles, in erster Linie aber Hygieneartikel und Haushaltswäsche. Es gibt dort viele Kinder, die sich sicherlich über ein paar Süßigkeiten freuen würden. Unsere Leute sagen, dass langfristige Hilfe dort mehr als angesagt sei. Man könne leider nicht allen helfen und solle sich am besten auf einige Familien z. B. in diesem großen Haus konzentrieren.

Wenn Sie mithelfen möchten, nehmen wir Ihre Spenden gerne entgegen. In erster Linie benötigen die Betroffenen:

  • Hygieneartikel (Seife, Duschgel, Shampoo, Wasch- und Spülmittel, Putz- und Desinfektionsmittel, Windeln, Damenbinden),
  • Arbeitshandschuhe und Gummistiefel,
  • Haushaltswäsche (Wolldecken, Kopfkissen, Steppdecken, Bettwäsche, Handtücher, Tischdecken...).

In Schwabach können Sie die Sachspenden bei der Familie D'Ambra, Bistro und Feinkost "L' Angolo Dei Sapori", Zöllnertorstraße 5, werktags 8 bis 20 Uhr, samstags 8 bis 14 Uhr, abgeben.
In Roth, Kohlengasse 6, können Sie die Sachen am Samstag, 7. Juni 2014, von 10 bis 12 Uhr bei der Familie Vrdoljak vorbeibringen.

Spendenkonto:
Herz und Hand für Kinder in Not e.V.
IBAN: DE30764500000221282700
BIC: BYLADEM1SRS

Bilder finden Sie in unserer Bildergalerie.

Überflutungen in Bosnien

Viele von Ihnen haben sicherlich vom Jahrhunderthochwasser in Bosnien gehört. Auch Doglodi, der Vorort von Sarajevo, in dem sich die Kinderarche befindet, ist von den Überschwemmungen betroffen. Der Rotary Club Sarajevo hat uns eine Wasserpumpe gespendet, mit der die Kinderarche-Mitarbeiter das Wasser aus den betroffenen Häusern in der Nachbarschaft entfernen. Die Pumpe ist seit Freitag im Einsatz.

In Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation ORA Internationall bereitet sich unsere Partnerorganisation vor Ort, "Mali princ Sarajevo", auf eine Nothilfe-Aktion, durch die 50 Familien in der verwüsteten Stadt Maglaj, etwa 100 km nördlich von Sarajevo, mit Hygieneartikeln, Arbeitshandschuhen, Kleidung, Decken und Lebensmitteln unterstützt werden sollen. Als nächster Schritt ist der Kauf von Bautrocknern geplant, die den Betroffenen zur Verfügung gestellt werden. Der Kauf von Baumaterial und Farbe steht auch auf unserer Wunschliste.

Bilder finden Sie in unserer Bildergalerie.

Termine im Dezember 2012

Am Samstag, 8. Dezember 2012, 14 Uhr, findet bereits zum fünften Mal die Adventsspirale im Felsenkeller statt (Zöllnertorstraße 5, Schwabach, Zugang durch den Innenhof). Alle sind herzlich eingeladen, dabei zu sein und eine kleine Auszeit in den sooft hektischen Vorweihnachtstagen zu genießen.

Auch dieses Jahr möchten wir Weihnachtspäckchen nach Sarajevo schicken. Was kann / soll in die Päckchen rein? Am besten Schul- und Bastelsachen, Spielzeug, Süßigkeiten und Hygieneartikel – Hauptsache keine verderblichen Sachen. Bitte auch keine Bücher. Die Päckchen sollten in Kartons, wie richtige Weihnachtspäckchen, verpackt werden - nach Wunsch auch mit Geschenkpapier. Wenn Kleidungsstücke drin sind, bitte das Paket mit "Mädchen" oder "Junge" kennzeichnen. Es ist auch möglich, Familienpakete zu packen mit haltbaren Lebensmitteln und "speziellen" Hygieneartikeln wie z.B. Damenbinden. Brühe, Puddingpulver, Backpulver, Gewürze sind immer willkommen; Grundnahrungsmittel wie Mehl, Reis, Nudeln usw. kann man in Sarajevo günstiger kaufen als hier. Einfach überlegen, was man im Haushalt gut gebrauchen könnte!
Abgabe:
Samstags von 10 bis 12 Uhr bei Gisela Gebhardt-Kraemer, Zöllnertorstraße 5, Schwabach, 1. OG links (Eingang durch Innenhof)
und nach Vereinbarung:
Damir Vrdoljak, privat: 09171 / 70731 oder 0172 / 637 8414
oder
Doris Reinecke 09122 / 3883.

Päckchen bitte spätestens bis zur Adventsspirale am Samstag, 8. Dezember 2012, abgeben. Danke!

Kulturbazar in Schwabach

Samstag, 14. Juli 2012 ab 13 Uhr

Besuchen Sie uns auch dieses Jahr auf dem Schwabacher Marktplatz / Königsplatz!
Lassen Sie sich für einen guten Zweck fotografieren und erfahren Sie mehr über unsere Arbeit in Sarajevo, Bosnien-Herzegowina!

Feine Patchwork- und andere Handarbeiten der Frauengruppe aus Sarajevo warten außerdem auf Sie. Für jeden Spender und jedes neue Mitglied haben wir ein kleines rotes Herz vorbereitet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Sarajevobesuch im November 2011

Impressionen vom Besuch in Sarajevo

Die Kinderarche in Sarajevo:

Mit Engagement und Eigenverantwortung auf neuen Wegen
Voller Erwartung, was sich im letzten Jahr alles verändert hat, ging es in den Herbstferien nach Sarajevo. Diakon Thomas Vitzthum machte sich mit Vertretern vom Kaufhaus Lucas und dem Kinderhortteam auf die etwa 14stündige Reise nach Sarajevo. Der Bus war voll beladen mit den verschiedensten Geschenken.

Den kompletten Bericht lesen.

Kulturbazar in Schwabach

Samstag, 9. Juli 2011, ab 13 Uhr
Sie finden uns auf dem Schwabacher Marktplatz / Königsplatz.
Lassen Sie sich von uns fotografieren und unterstützen Sie somit unsere Arbeit!

Lichterglanz am Samstag, 4. Dezember 2010

Zöllnertorstraße 5, Schwabach, 10 bis 18 Uhr

Es erwarten Sie ein Kinderarche-Infostand und ein abwechslungsreiches Programm. Selbst gebackene Plätzchen, weihnachtliche Fotokarten, Handarbeiten, Glühwein und Kinderpunsch runden unsere diesjährige Adventsfeier ab.

Um 16.15 Uhr führt Sie Gisela Gebhardt-Kraemer in die spannende "Unterwelt" Schwabachs: Zum vierten Mal gestaltet sie die Adventsspirale im großen Gewölberaum des Felsenkellers. Wir laden Sie herzlich dazu ein, die besinnliche Atmosphäre zu genießen, einer Adventsgeschichte zu lauschen und ihre Kerze am großen Licht in der Mitte zu entzünden.

Benefizlesung mit Sabine Burkhardt und Frieda Hermann

Freitag, 26. November 2010, 19 Uhr
im Croaticum, Zöllnertorstraße 5, Schwabach

Die beiden Autorinnen lesen Texte und Lyrik zum Thema

Heimat –
… auch so weiß ich, es wäre alles viel kleiner heute… (F. Hermann)

… beim Schreiben noch spüre ich, wie stark wir gemeinsam wären… (S. Burkhardt)

Eintritt: Spende

weitere Informationen:
www.sabineburkhardt.de

Neuer Bus für die Kinderarche

Ein großer Grund für Freude in Sarajevo: Am 3. November 2010 fand die feierliche Übergabe des neuen Kinderarche-Busses statt. Seine Beschaffung wurde ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Deutschen Botschaft in Sarajevo, der Kirchengemeinde Marktredwitz und unseres Vereins. Auch Kinder und Frauen aus der Kinderarche beteiligten sich mit einer kleinen Summe, die sie mit dem Verkauf von Bastel- und Handarbeiten erwirtschaftet haben.

Eine Delegation aus Marktredwitz reiste eigens wegen der feierlichen Übergabe des Busses an, der Deutsche Botschafter Joachim Schmidt brachte eigenhändig die Nummernschilder an das Auto an. Er sagte, dass ihm dieses Projekt besonders am Herzen liege, denn es fördere die Integration sozial benachteiligter Familien in die Gesellschaft und trage somit essentiell zu einem guten Zusammenleben bei.

Bildergalerie von der Übergabe des Busses in Sarajevo

Trempelmarkt in Schwabach

Am Sonntag, dem 24. Oktober 2010, fand der große Trempelmark in Schwabach statt. Auch dieses Mal waren wir dabei und haben gut erhaltene Schätze, die uns Mitglieder und Freunde gespendet haben, für unseren Verein verkauft. Geschirr und Dekoartikel, Spielzeug, Schalplatten und Bücher wechselten den Besitzer für einen guten Zweck.

Dieses Jahr erhielten wir beim Trempelmarkt auch eine Unterstützung der besonderen Art: Chocolatier Wolfgang Marx aus Nürnberg, Erfinder der Lebkugel (www.lebkugeln.de) schenkte unserem Verein 500 Stück von seinen köstlichen Pralinen. Diese gaben wir gerne an viele Interessierte gegen eine Spende weiter und konnten somit noch mehr für die Kinderarche einnehmen.

Kinder aus Sarajevo zu Gast in Fürth

Am Samstag, den 04. Juli 2009 besuchten Kinder und Jugendliche aus der "Kinderarche
Sarajevo" auf Einladung von Monika Faustmann unsere Stadt Fürth. Der Verein "Herz und
Hand für Kinder in Not" e.V. - ansässig in Schwabach, in dem Frau Faustmann Mitglied ist -
unterstützt seit 2007 die Kindertagesstätte in der Nähe von Sarajevo.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.

10 Jahre Kinderarche - 2010

Vor 10 Jahren gab es ein Haus in einem Vorort von Sarajevo, viele bedürftige Menschen, ein tolles Hilfskonzept aus Deutschland und viele Enthusiasten, die bereit waren, etwas Neues zu wagen. Das war die Geburtsstunde der Kinderarche Sarajevo.

Heute ist das Haus erfüllt mit Kinderlachen und Frauengesprächen. In den vergangenen 10 Jahren hat es gute und weniger gute Zeiten durchlebt, aber es hat sich stets weiterentwickelt, um das zu werden, was es heute ist: ein Zufluchtsort für viele Kinder und ihre Familien, ein Ort des Lernens und der internationalen Freundschaften.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.

Reisebericht Mai 2009

Vom 24.-28.5.09 besuchten Pfarrer Christoph Schmidt und Diakon Thomas Vitzthum unsere Projekte in Sarajevo. Einen ausführlichen Reisebericht finden sie hier.

Ende Oktober 2009 besuchten Damir Vrdoljak und Stefan Pürner, der 1. und der 2. Vorsitzende des Herz und Hand e.V., die Kinderarche Sarajevo. Die gerngesehenen Gäste aus Deutschland wurden herzlich empfangen und gleich am Anfang reichlich beschenkt: Um ihnen ruhige Nächte zu bescheren, überbrachten ihnen die Kinder selbst gebastelte Traumfänger. Auf dem Programm standen aber nicht nur das Spielen mit den Jüngsten und die Gespräche mit den Frauen aus dem Handarbeitsprogramm. Die Vorstandsmitglieder nahmen sich auch Zeit, um sich mit den Mitarbeitern auszutauschen und die aktuellen Themen zu besprechen. Unter anderem wurden Plane für die große Jubiläumsfeier – 10 Jahre Kinderarche – die nächstes Jahr stattfindet, geschmiedet.

Anfang November 2009 reiste eine sechsköpfige Delegation aus Marktredwitz nach Sarajevo.
Hier finden Sie einen ausführlichen Zeitungsartikel zu der Reise.

Am 5. Dezember 2009 fand unsere - jetzt schon traditionelle - Adventsfeier „Lichterglanz“ in Schwabach statt. In der immer hektischer werdenden Vorweihnachtszeit wollten wir ein Zeichen setzen und unseren Mitmenschen einige besinnliche Momente bescheren. Im großen Gewölberaum des Felsenkellers am Zöllnertor 5 gestaltete Gisela Gebhardt-Kraemer zum dritten Mal eine Adventsspirale. Die zauberhafte Zithermusik von Ruth Vogelbacher erklang im Kerzenschein und schaffte eine ganz besondere Atmosphäre. Selbst gebackene Plätzchen, würziger Glühwein und heißer Orangensaft mit Honig erwärmten das Gemüt der zahlreichen Besucher, die sich gerne über unsere Hilfsarbeit in Sarajevo informierten.